Ich möchte das ändern, was andere ignorieren.
Politik hat eigentlich nur eine Aufgabe: Probleme zu lösen. Unser aktueller Abgeordneter Danny Freymark klopft seit 15 Jahren fleißig Schultern im Wahlkreis, statt im Parlament echte Probleme anzupacken.
Als wahrscheinlich erster Game Design Direktkandidat frage ich mich, was die strukturelle Probleme/Spielregeln sind, die verändert werden müssen? Was wird in den nächsten Jahren tatsächlich relevant für die jüngeren Generationen sein?
In Berlin wählen wir nur alle 5 Jahre neue Abgeordnete. Ich trete dafür an, um für Hohenschönhausen die beste Wahl zu sein.
Echtes Problem: Die Stadt wird immer heißer! 🌡️
Im Zentrum grüner Politik ist der Kampf gegen den Klimawandel. Dazu gehört es auch, die Auswirkungen anzugehen: mehr Hitze, mehr Kälte, Extremwetter. In Deutschland ist Hitze wegen der hohen Luftfeuchtigkeit schwerer auszuhalten, als in Wüsten. ⚠️ Insbesondere Neu-Hohenschönhausen bekommt Hitze durch den vielen Asphalt und wenig Schattierung stark zu spüren. Und insbesondere wir Bündnisgrüne setzen uns am meisten dafür ein, dass das besser wird: mehr Bäume und Pflanzen, mehr Trinkbrunnen, schattige und kühle Plätze, Fassadenbegrünung, Sonnensegel, wo nötig mehr Klimaanlagen.
Echtes Problem: KI ersetzt unsere Arbeit und keiner schaut hin! 🤖
Wahrscheinlich bin ich der einzige Direktkandidat in Berlin, der schon Mal ein KI-Modell aufgesetzt hat und aktiv damit arbeitet. Ich bin vermutlich der einzige, der sich aktiv mit der Debatte befasst. Ich war dafür Anfang Sommer in den USA in Kalifornien (San Francisco) und Arizona, um vor Ort in die Debatte um generative KI und Datenzentren einzusteigen. Es ist ein extrem wichtiges Thema, das aber Politiker*innen bei uns in Deutschland überfordert. Sie trauen sich nicht, weil sie keine Fachkompetenzen haben, mitzureden. Ich schon.
KI darf nicht zu einem Wohlstandsverlust durch Arbeitslosigkeit führen. Wir müssen Steuern reformieren, damit der Effizienzgewinn durch KI tatsächlich auch bei der arbeitenden Bevölkerung ankommt und nicht auf Big Tech umgelagert wird. Wir müssen lernen, wie wir KI sinnvoll in der Stadt, Hochschulen und Behörden einsetzen.
Echtes Problem: Berlin wird oft nicht als ostdeutsch gesehen!🚜
Ich bin froh, im geeinten, freien Deutschland aufwachsen zu können. Mein Opa war nach einem Fluchtversuch aus der DDR in SED Stasi-Folter und ich bin folglich im ländlichen Raum in Mecklenburg-Vorpommern aufgewachsen. Ich kenne gute wie schlechte Strukturen aus dem Osten, bin dort aufgewachsen. Dazu gehört auch, keine moralische Überhöhung zu haben. Und ich merke, dass in Berlin oft nicht verstanden wird, wie Menschen mit Ost-Hintergrund sich fühlen. Nach der Wende wurden viele Strukturen im Osten zerstört, während der Flüchtlingskrise war dann auch noch der politische Fokus ganz woanders. Unsere Partei hat Ostgeschichte im Namen (BÜNDNIS 90) und ich stärke die Ostperspektiven nicht nur innerparteilich, sondern möchte auch explizit ostdeutsche Perspektiven wieder in den politischen Fokus rücken.
Echtes Problem: Wir sind in einer Öl- und Gas-Falle! 💵🔥
Mit den steigenden CO2-Preisen auf EU-Ebene wird heizen und tanken bald richtig teuer. Infrastruktur wird häufig basierend auf günstigen Benzinpreisen gedacht. Aber Öl (aus 100l Öl entsteht etwa 24l Benzin) ist nicht nur umweltschädlich, es muss importiert werden. Die ganze Welt hat sich abhängig von Öl gemacht und mit jeder Ölknappheit sehen wir, was das für einen riesigen Schaden anrichtet.
Zentral wird für die nächsten 5 Jahre, dass wir in allen Feldern, wo es möglich ist, auf erneuerbare Energien umsteigen. Die CDU möchte uns mit ihrer „verbieten verboten“-Kampagnen noch abhängiger von Öl machen.
Echtes Problem: Die Bahnen fallen andauernd aus! 🚆❌
Die S-Bahn fährt noch heute mit Technologie wie vor 100 Jahren. Heute können wir mehr. Digitalisierung betrifft auch die Bahninfrastruktur. Wenn die S-Bahn noch minutenlang vor dem Bahnhof steht, obwohl das Gleis längst frei ist, liegt es daran, dass Berlin nicht in ETCS L2 (ZBS Äquivalent) investiert hat. Mit mehr Investitionen in die Digitalisierung vom Schienennetz können wir nicht nur mehr Züge gleichzeitig fahren lassen, sie werden auch pünktlicher und die Informationen verlässlicher, wodurch Störungen schneller behoben werden können. Außerdem muss investiert werden in Instandhaltung.
Echtes Problem: Wer von Nord nach Süd im Osten will muss riesige Umwege machen!🚉
Mittels der Nahverkehrstangente Ost, sowohl mit dem Nord- als auch Südzulauf kann die S-Bahn künftig von Karow bis Adlershof deutlich weitere Strecken im Berliner Osten zurücklegen und damit den gesamten Berliner Osten besser verbinden. Dafür müssen wir jetzt die Weichen stellen und Planungen beschleunigen, sodass innerhalb der nächsten Jahre angefangen werden kann zu bauen. Danny Freymark hat sich dafür bisher nicht eingesetzt.
Echtes Problem: Mit dem ÖPNV dauert es drei Mal so lang wie mit dem Auto! 🚌
In vielen Städten der Welt werden On-Demand Verkehre immer besser. Innerhalb der nächsten 5 Jahre werden autonome Verkehre Normalität (siehe Waymo in den USA). Ich setze mich im Zweifel auch gegen die Taxi-Lobby ein (sorry!), um Mobilität für alle günstiger und besser zu machen. Wenn Du ein Deutschlandticket hast, könntest du in Zukunft ohne Aufpreis wenige Meter entfernt von der Haustür abgeholt werden, damit sich deine Wege um ein vielfaches verkürzen.
Echtes Problem: Autos töten 30+ Menschen jedes Jahr, fast 2000 Schwerverletzte!
Nur 25% der Berliner*innen haben überhaupt ein Auto, trotzdem gibt es durch Autos verglichen mit allen anderen Verkehrsmitteln die meisten tödlichen Unfälle, fast 2000 Schwerverletzte! „Bekommen wir mit den Grünen mehr Poller?“ – ich hoffe es doch! Modalfilter („Poller“) sind Lebensretter. Zwar ist man mit dem Auto ein paar Minuten mehr unterwegs, dafür reduzieren sie erwiesenermaßen Unfallwahrscheinlichkeiten. Ich bin ein großer Fan davon, mich nicht mit dem Auto von Ort zu Ort zu teleportieren, sondern durch die Gegend gehen zu können. Auch Neu-HSH könnte dadurch künftig nicht nur an Lebensqualität gewinnen, sondern auch deutlich sicherer sein. Der Sinn ist übrigens nicht, überall Poller aufzustellen, sondern Straßen fußgängerfreundlich umzugestalten.
Echtes Problem: Fahrradfahren bockt, Räder pumpen nicht! 🚴
An unserer Hochschule habe ich im Referat Hochschulpolitik nextbike mitverhandelt und organisiert. Für 4€ pro Jahr können unsere Studierenden in ganz Berlin & Brandenburg unendlich oft am Tag jeweils 45 Minuten Rad fahren. Kein Stress mehr mit Räder pumpen, geklauten Satteln oder in den Keller tragen müssen. An jeder Ecke, nur nicht in Neu-Hohenschönhausen, wir haben dort nur eine einzige Station. Nach dem Ende der Förderung durch den Senat wurde das Projekt nicht erweitert, sondern abgebaut. Ich möchte Bike-Sharing Angebote in Zukunft nicht nur für Studierende, sondern für alle günstiger machen und mehr Angebot zurück nach Neu-HSH holen.
Echtes Problem: Kaum Orte zum gemeinsamen Spielen! 🎲
Wer mit die Freunde und Familie zum Spielen einladen will, hat dafür nicht immer den Platz Zuhause. Aber Oma spielt lieber Brettspiele, als Fußball. Die Folge: Oma bleibt alleine Zuhause. Gemeinsames Spiel würde Zusammenhalt schaffen. Ich möchte gemeinnützige Orte zum Zocken etablieren, egal ob digital oder analog, wo die junge Menschen und Familien zusammenkommen können.
Dass die Gamescom nur in Köln stattfindet schließt viele junge Leute davon aus, dorthin zu fahren. Ich möchte ähnliche Formate beleben, damit Communities auch in Berlin zusammenkommen können.
Echtes Problem: Jugend kann nicht mitreden! 🏃
Als junge Person kann ich sagen, dass ich frustriert von der CDU bin. Sie hat an vielen Stellen politisch immer wieder gegen meine Lebensrealitäten, gegen meine Perspektiven und gegen meine Wünsche gearbeitet – und die, junger Menschen.
Ich stelle sicher, dass ich immer wieder in den Dialog mit allen Generationen gehe. Während bei der CDU vor allem ältere Menschen mit viel Zeit und Wissen anklopfen, möchte ich Räume schaffen, in denen sich explizit auch junge Menschen abgeholt und gehört fühlen, damit ihre Perspektiven unser Berlin mitgestalten.
Echtes Problem: Milliarden für Kultur, trotzdem zu teuer für die meisten 🎭
Ob Theater, Oper, Clubs, Tanzkurse, Sport, Orte zum Spielen. Kultur ist in Berlin teuer geworden. Mit verschiedenen Ansätzen möchte ich mich dafür einsetzen, dass Kultur zugänglicher wird. Berlin gibt Millionen für Kultur aus – wenige Prozent mehr würden uns erlauben, die Veranstaltungen aufzuzeichnen und für alle auch nachträglich erlebbar zu machen. Ich würde mir wünschen, dass Angebote wie „ClassicCard“ für Schülerinnen und Schüler in Berlin kostenlos werden und sie dadurch schnell und einfach vergünstigten Zugang zu Konzerten und Kulturveranstaltungen bekommen. Wir müssen uns Gedanken darum machen, wie wir Kultur zugänglicher machen.
Echtes Problem: „Games-Hauptstadt“ Berlin ist blind für dessen Potentiale! 🎮
In Berlin arbeiten mit Abstand im Vergleich zu anderen deutschen Städten die meisten Menschen in der Games-Branche. Politisch werden sie aber nicht gut vertreten und auf Wirtschaftsinteressen reduziert.
Ich möchte mich dafür einsetzen, dass Berlin zur Stadt wird, wo das Spielen politisch ernstgenommen wird (es soll ja Spaß machen, nicht zu ernst! 😄). Bundesländer wie NRW machen es vor: dort werden die Jugendlichen früh an Technologie herangeführt und können in Schulen mit Games und VR-Headsets am Puls der Zeit lernen. Berlin kann von den Kompetenzen aus der Games-Branche viel lernen – durch mich wird’s möglich!
Echtes Problem: Immer noch keine Berlin-App!📱
In einer Berlin-App steckt viel Potential. Sie kann uns personalisiert mit der Nachbarschaft vernetzen, neue Hobbies finden lassen und uns neue Angebote ermöglichen, die wir vorher nicht entdeckt hätten. Wenn wir bei der Entwicklung Vollgas geben wollen, brauchen wir ein neues Unternehmen, das für Berlin Software entwickelt und dabei uns Bürger*innen an erster Stelle denkt. Im direkten Austausch mit mir und anderen Abgeordneten möchte ich dafür sorgen, dass wir die beste City-App weltweit bekommen.
Echtes Problem: Die Behörden arbeiten low-key gegen uns!🏛️
Politik gibt vor, Behörden setzen um. Aber: Behörden sind ein ewiges Drama in deutlich mehr als fünf Akten. Aktenflut, Unfreundlichkeit, schwer durchschaubar.
An der Hochschule für Technik und Wirtschaft Berlin gibt es einen neuen Studiengang, Public Design. Er beschreibt, was Politik unbedingt braucht: UX Design. Also darauf zu achten, dass die Stadt nicht nur funktioniert, sondern gut funktioniert. Dass Dinge modernen Standards entsprechen. Public Design gestaltet unsere Stadt und Behörden so, dass wir uns darin besser zurechtfinden und gerne dort aufhalten. Es ist eine gänzlich neue Disziplin für Politik, aber eine, die lange überfällig ist.

